
Antoniuskapelle
Über dem Eingang ist ein Mosaikbild zu sehen, das den Heiligen Antonius mit dem Jesuskind zeigt. Eingerahmt ist das Bild durch die Inschrift: „Gerufen oder ungerufen, der Herrgott ist immer da“ Den Altar schmücken die Statuen „Herz Jesu“ und „Herz Mariä“. Viele Jahre war die Kapelle im Besitz der Grundig-Stiftung. Seit 2011 sind die Besitzverhältnisse des Hotels „Plättig“ ungeklärt, und die Kapelle ist leider geschlossen. Ihr baulicher Zustand lässt zu wünschen übrig.
Die kleine Kapelle neben dem Kurhaus Plättig, in einer Wiese am Waldrand idyllisch gelegen, ist eine Stiftung und Gründung der Familien Weis und Habich, insbesondere des Erbauers des Plättighotels, Joseph Weis. Nach mündlicher Überlieferung hat er 1897 die Kapelle erbauen lassen. Die Nachfolger im Hotelbesitz haben die Erhaltung der Kapelle als ehrenhafte Verpflichtung angesehen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg, als ab den 1950er Jahren immer mehr Touristen die Schwarzwaldhochstraße entdeckten, drängten sich sonntags die Gläubigen in und um die kleine Kapelle. Zu den Gottesdienstbesuchern gehörte manchmal auch der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik, Dr. Konrad Adenauer, der sich das Schlosshotel „Bühlerhöhe“ als Urlaubs- und Erholungsort ausgesucht hatte.
Ab 1953 knüpfte Pfarrer Rudolf Hemberger wertvolle Verbindungen zu Konrad Adenauer und trug ihm wohl auch die Sorgen um das kleine Gotteshaus vor. Aber trotz der prominenten Unterstützung durch den Bundeskanzler stimmte man in Freiburg den Plänen der Pfarrei Herrenwies nicht zu, die Kapelle durch einen Windfang-Vorbau und den Anbau einer kleinen Sakristei zu erweitern. Immerhin führten die Bemühungen Adenauers dazu, dass man die Antoniuskapelle von da an auch als „Adenauer-Kapelle“ bezeichnete.
Nach dem Zweiten Weltkrieg, als ab den 1950er Jahren immer mehr Touristen die Schwarzwaldhochstraße entdeckten, drängten sich sonntags die Gläubigen in und um die kleine Kapelle. Zu den Gottesdienstbesuchern gehörte manchmal auch der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik, Dr. Konrad Adenauer, der sich das Schlosshotel „Bühlerhöhe“ als Urlaubs- und Erholungsort ausgesucht hatte.
Ab 1953 knüpfte Pfarrer Rudolf Hemberger wertvolle Verbindungen zu Konrad Adenauer und trug ihm wohl auch die Sorgen um das kleine Gotteshaus vor. Aber trotz der prominenten Unterstützung durch den Bundeskanzler stimmte man in Freiburg den Plänen der Pfarrei Herrenwies nicht zu, die Kapelle durch einen Windfang-Vorbau und den Anbau einer kleinen Sakristei zu erweitern. Immerhin führten die Bemühungen Adenauers dazu, dass man die Antoniuskapelle von da an auch als „Adenauer-Kapelle“ bezeichnete.


